Das perfekte Musikzimmer

Das perfekte Musikzimmer – So klappt es mit dem idealen Proberaum

Viele Musiker haben den Traum eines eigenen Musikzimmers. Oft erfüllt sich dieser Traum mit dem Eigenheim oder mit einer Eigentumswohnung. Manchmal kann man auch vorher schon einen Proberaum mieten oder kaufen. Doch sobald man den Raum hat, steht man vor einigen Herausforderungen:

  • Wie ist die Akustik?
  • Welche Instrumente wohin?
  • Wie kann ich den Proberaum dämmen, damit andere sich nicht an den Proben stören können?

Musikraum

Die Akustik

Wichtig in einem guten Proberaum ist die Akustik. Vor allem wenn man Musik aufnehmen möchte ist von der Akustik des Raumes die Qualität der Aufnahmen abhängig. Vor der Einrichtung des Raumes sollte man als erstes prüfen, ob Störgeräusche wie z.B. durch schlecht isolierte Fenster oder Türen nach innen dringen.

Auch die Decke sollte gut isoliert oder nicht genutzt sein wenn man aufnahmen machen will. Nicht ist nerviger als Laufgeräusche die von oben in den Proberaum dringen. Vor der Einrichtung des Raumes sollte man sich deshalb um diese Störfaktoren kümmern und diese Ausschalten. Möglicherweise muss man noch einiges an Schalldämmung im Raum anbringen um wirklich vor außengeräuschen geschützt zu sein.

Vor allem in Mehrfamilienhäusern ist es allerdings auch wichtig, dass nicht nur keine Geräusche nach innen dringen, sondern auch möglichst wenig nach außen dringt. Nicht ist nerviger als der Nachbar, der tagtäglich laut auf seinen Instrumenten spielt. Auch wenn man das selbst nicht so empfindet. Eine gute Schalldämmung ist deshalb unerlässlich.

Die Größe des Zimmers – Schon beim Hausbau planen

Wenn man die Möglichkeit hat, sich seinen Proberaum erst bauen zu können, hat man sehr viele Freiräume bei der Planung des Raumes. Doch oft scheitert dieser Plan an der Größe des Raumes. Vor allem wenn im Raum große Instrumente wie ein Klavier oder ein Schlagzeug oder vielleicht sogar eine ganze Band untergebracht werden muss. Man sollte in jedem Fall genug Platz für alle Instrumente einplanen und zusätzlich genug Platz, dass man im Raum viele Gefahren wie z.B. herumliegende Kabel gut beseitigen kann. Baut man ein Haus mit einem Architekten, ist die Planung kein Problem. Bei Fertighäusern, wie sie zur Zeit im Trend liegen, ist dies schon eher eine Schwachstelle. Allerdings hängt dies sehr vom Fertighaus Anbieter ab. Wenn man sich hier unsicher ist, sollte man sich im Vorfeld des Baus eines Fertighauses von Profis und Experten beraten lassen. Eine Möglichkeit bietet die Seite Fertighausexperte.

Können die Instrumente untergebracht werden, fehlt zusätzlich noch Platz, damit die Musiker sich gut bewegen können und in den meisten Fällen noch Platz zum einrichten von Technik wie z.B. ein Tonstudio, Aufnahmegeräte und einiges mehr. Verstärker und Boxen benötigen ebenso viel Platz. All das sollte man bei der Planung eines eigenen Musikzimmers beachten.

Anordnung der Anlage bzw. des Instruments im Raum

Wie schon beschrieben ist es wichtig, dass den verschiedenen Instrumenten genügend Platz eingeräumt wird. Aber auch die Anordnung der Instrumente spielt für eine gute Akustik eine große Rolle. Planen Sie für das Schlagzeug nicht nur an sich genügend Platz ein, sondern auch für ein schnelles und bequemes auf und abbauen.

Gebauter Raum zum Instrument Spielen

Bei der Anordnung der Instrumente, sollte genügend Platz vorhanden sein, um auch bei Proben kleinere Positionsveränderungen vornehmen zu können. Zudem spielt auch die natürliche Lautstärke der Instrumente eine Rolle. Üblicherweise wird ein Schlagzeug als lautes Instrument eher weiter hinten im Raum platziert. Gitarren, Keyboards stehen weiter vorne. Gesang bildet üblicherweise die Front. So kann man im Zweifel die Lautstärke der Instrumente anpassen und ggf. noch ein wenig nachjustieren.

Bei einer Musikanlage sollte der gesamte Raum genutzt werden. Vor allem Bassanlagen sollten nicht auf dem Boden stehen und wenn möglich auf Sand gebettet werden. Auf Ohrenhöhe ist die beste Höhe für Boxen und auch Bassboxen. Das verbessert die Wahrnehmung des Klangs.

Wenn dann noch Platz im Raum ist, kann man dazu übergehen, Möbel unterzubringen. Stühle, vielleicht eine Couch und ein Schreibtisch reicht in der Regel aus.

Möglichkeiten der Schalldämfung

Von vielen Proberäumen kleiner Garagenbands kennt man die gute alte Eierverpackung an den Wänden. Tatsächlich spielt eine gute Schalldämfung eine große Rolle. Gut eignet sich hierfür auch Schaumstoff oder PU-Schaum. Dieser lässt sich auch gut an den Wänden anbringen. Gerade in Wohnungen ist eine gute Dämmung wichtig.

Fazit zum Musikraum

Ein gutes Musikzimmer muss geplant sein. Es gibt viel zu beachten damit der Sound nicht verzerrt wird oder nicht zu viel Lärm nach außen und innen dringt. Hinzu kommt, dass der Raum genügend Platz haben muss, damit der Musikerraum kein Alptraum wird. Baut man sich ein Haus, ist die Überlegung vor allem dahingehend, ob es ein Fertighaus oder ein individuell geplantes Haus ist. Gerade bei ersteren, muss man sich bei der Anbieter Auswahl des Fertighauses im Klaren sein, dass nicht alle Firmen auf deartige individuelle Anfragen flexibel reagieren können. Ein Fertighaus Unternehmen, das sich beim  Bau von Musikzimmern sehr flexibel gezeigt hat ist Kampa Haus.

Generell bleibt festzuhalten, dass ein gut geplantes Musikzimmer für lange Zeit Freunde bereiten kann. Daher sollte man sich hier intensiv mit der Idee und der Planung auseinandersetzen, so dass man es, einmal fertig, auch vollstens genießen kann.

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