Das Piano im Internet erlernen

So leicht kann man das Piano spielen im Internet lernen

Klavierspielen lernen ist ganz sicher eine gute sinnvolle Methode, um das alltägliche Leben zu bereichern. Beim Klavierspielen kann man sehr gut abschalten und sich selbst neu erfinden. Denn es gehört viel Konsequenz dazu, dieses Instrument zu lernen. Auch wenn es manche Menschen schneller erlernen, wie die Welt Autorin Claudia Sewig, braucht man normalerweise ein paar Wochen, um erste Stücke spielen zu könnnen.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten das Instrument zu lernen und zu beherrschen. Es ist gut, wenn man sich über beide Versionen informiert. Zum einen gibt es den Online Kurs, aber auch die klassische Schule, um Klavier zu lernen. Hier geht es jetzt allein um einen Onlinekurs, den man bei unterschiedlichen Anbietern buchen kann. Hier bekommt jeder die passenden Informationen geboten.

Klaviatur und Notenblatt

Welche Vorteile bieten Online Klavierschulen den Interessierten?

Zum einen ist diese Form des Unterrichts günstiger als ein Lehrer. Man muss keine Anfahrtskosten dafür bezahlen bzw. ist es nicht erforderlich, den Lehrer in die eigenen vier Wände zu lassen. Zudem muss man selbst nicht den Ort wechseln, um zu lernen. Es kann von zu Hause aus gelernt werden.

In online Klavierschulen bekommt jeder ein festes Material zugesandt. Auch auf der Internetseite kann man diese Materialien sichten. Es ist ein persönlicher Kontakt möglich, insofern man das wünscht. Es spielt keine Rolle, wie alt man ist, wenn man sich überlegt, das Klavierspielen zu lernen. Zudem kann man die Zeiten flexibel planen, wann man die Übungsstunden absolviert. Dennoch sollte man auf jeden Fall einen Zeitplan ausarbeiten. Nur mit konsequenter Übung und Bereitschaft zum Lernen wird es schließlich auch klappen, das Klavierspielen online zu lernen.

Welches Zubehör wird dafür benötigt?

Auf jeden Fall angebracht ist ein Klavier. Natürlich kann man auch ein Piano oder Keyboard verwenden. Wichtig ist nur, dass eines dieser Tasteninstrumente vorhanden ist. Wer Online Musikstunden in Anspruch nimmt, sollte sich die Noten ausdrucken können. Auch ein bequemer Hocker ist erforderlich. Ist alles vorhanden, kann man direkt mit dem Spielen beginnen und die ersten Stunden wahrnehmen.

Welche online Klavierschulen gibt es?

Skoove

Skoove hilft dabei, einfach und schnell Klavier zu lernen. Es gibt die Möglichkeit eine App aus dem Appstore herunterzuladen und so interaktiv zu üben. Nach der Anmeldung in dieser Online Musikschule kann man direkt auf die Inhalte zugreifen und mit dem Üben beginnen. Bei Skoove spielt es keine Rolle, wie alt der Einsteiger ist. Selbst Fortgeschrittene können sich hier noch etwas beibringen lassen. Die einzelnen Lektionen sind nicht nur für die Übung gedacht, sie sollen auch Spaß machen.

Music2Me

Bei Music2Me wird versprochen, dass man das Instrument Klavier nicht innerhalb von Wochen, sondern in Tagen beherrschen soll. Das betrifft die vielen Songs, die man dort lernen kann. Es ist eine interaktive Schule, die man jederzeit benutzen kann. Natürlich ist eine Anmeldung erforderlich. Aber direkt danach erhält man Zugriff auf die Inhalte und kann sich selbst weiterbilden. Diese Online Klavierschule bietet einen Support, falls man einmal nicht weiterkommen sollte.

Playpiano

In der Playpiano-Academy lernt man Songs frei am Klavier. Es gibt unterschiedliche Stilrichtungen für die Schüler. So können diese aus einem breiten Portfolio aus Pop, Balladen, Latin und vielen anderen auswählen und die Musikrichtungen für sich neu erfinden.

Nach der Anmeldung bekommt jeder Schüler direkt einen Zugriff auf die Inhalte. Das bedeutet im Klartext, dass es mehr als 1000 Lernvideos für die Schüler gibt. Die Akkordbilder sind farbig und man kann sich die Seiten als PDF Datei herunterladen und ausdrucken.

Die Liedgestaltung am Klavier bleibt jedem Schüler frei. Es gibt freie Improvisationen und Akkordfolgen. Wer es benötigt, bekommt passendes Tonmaterial zum Song.

Songs frei am Klavier lernen

Oft will man wissen, wie die eigenen Fortschritte sind und dann ist es nicht einfach, sich von anderen beraten zu lassen. Also braucht man ein Lehrer Feedback. Auch diese Leistung wird in einem Playpiano Academy Kurs angeboten. Es gibt eine “Frag-Katrin” Funktion, um das Lehrer Feedback zu erhalten.

Fazit: Was ist sinnvoller für den Anfänger – Online Kurs oder klassischer Musikunterricht?

Natürlich kann man auch weiterhin den klassischen Musikunterricht vorziehen. Ist man zeitlich aber sehr stark eingebunden, sollte man den Online Unterricht in Betracht ziehen. Dieser ist genauso effizient und man kann sogar mit einem Lehrer reden, insofern das nötig ist. Diese Möglichkeit ist eine echte Option, auch wenn man auf dem Land lebt und Musikschulen weit weg sind.

 

Das perfekte Musikzimmer

Das perfekte Musikzimmer – So klappt es mit dem idealen Proberaum

Viele Musiker haben den Traum eines eigenen Musikzimmers. Oft erfüllt sich dieser Traum mit dem Eigenheim oder mit einer Eigentumswohnung. Manchmal kann man auch vorher schon einen Proberaum mieten oder kaufen. Doch sobald man den Raum hat, steht man vor einigen Herausforderungen:

  • Wie ist die Akustik?
  • Welche Instrumente wohin?
  • Wie kann ich den Proberaum dämmen, damit andere sich nicht an den Proben stören können?

Musikraum

Die Akustik

Wichtig in einem guten Proberaum ist die Akustik. Vor allem wenn man Musik aufnehmen möchte ist von der Akustik des Raumes die Qualität der Aufnahmen abhängig. Vor der Einrichtung des Raumes sollte man als erstes prüfen, ob Störgeräusche wie z.B. durch schlecht isolierte Fenster oder Türen nach innen dringen.

Auch die Decke sollte gut isoliert oder nicht genutzt sein wenn man aufnahmen machen will. Nicht ist nerviger als Laufgeräusche die von oben in den Proberaum dringen. Vor der Einrichtung des Raumes sollte man sich deshalb um diese Störfaktoren kümmern und diese Ausschalten. Möglicherweise muss man noch einiges an Schalldämmung im Raum anbringen um wirklich vor außengeräuschen geschützt zu sein.

Vor allem in Mehrfamilienhäusern ist es allerdings auch wichtig, dass nicht nur keine Geräusche nach innen dringen, sondern auch möglichst wenig nach außen dringt. Nicht ist nerviger als der Nachbar, der tagtäglich laut auf seinen Instrumenten spielt. Auch wenn man das selbst nicht so empfindet. Eine gute Schalldämmung ist deshalb unerlässlich.

Die Größe des Zimmers – Schon beim Hausbau planen

Wenn man die Möglichkeit hat, sich seinen Proberaum erst bauen zu können, hat man sehr viele Freiräume bei der Planung des Raumes. Doch oft scheitert dieser Plan an der Größe des Raumes. Vor allem wenn im Raum große Instrumente wie ein Klavier oder ein Schlagzeug oder vielleicht sogar eine ganze Band untergebracht werden muss. Man sollte in jedem Fall genug Platz für alle Instrumente einplanen und zusätzlich genug Platz, dass man im Raum viele Gefahren wie z.B. herumliegende Kabel gut beseitigen kann. Baut man ein Haus mit einem Architekten, ist die Planung kein Problem. Bei Fertighäusern, wie sie zur Zeit im Trend liegen, ist dies schon eher eine Schwachstelle. Allerdings hängt dies sehr vom Fertighaus Anbieter ab. Wenn man sich hier unsicher ist, sollte man sich im Vorfeld des Baus eines Fertighauses von Profis und Experten beraten lassen. Eine Möglichkeit bietet die Seite Fertighausexperte.

Können die Instrumente untergebracht werden, fehlt zusätzlich noch Platz, damit die Musiker sich gut bewegen können und in den meisten Fällen noch Platz zum einrichten von Technik wie z.B. ein Tonstudio, Aufnahmegeräte und einiges mehr. Verstärker und Boxen benötigen ebenso viel Platz. All das sollte man bei der Planung eines eigenen Musikzimmers beachten.

Anordnung der Anlage bzw. des Instruments im Raum

Wie schon beschrieben ist es wichtig, dass den verschiedenen Instrumenten genügend Platz eingeräumt wird. Aber auch die Anordnung der Instrumente spielt für eine gute Akustik eine große Rolle. Planen Sie für das Schlagzeug nicht nur an sich genügend Platz ein, sondern auch für ein schnelles und bequemes auf und abbauen.

Gebauter Raum zum Instrument Spielen

Bei der Anordnung der Instrumente, sollte genügend Platz vorhanden sein, um auch bei Proben kleinere Positionsveränderungen vornehmen zu können. Zudem spielt auch die natürliche Lautstärke der Instrumente eine Rolle. Üblicherweise wird ein Schlagzeug als lautes Instrument eher weiter hinten im Raum platziert. Gitarren, Keyboards stehen weiter vorne. Gesang bildet üblicherweise die Front. So kann man im Zweifel die Lautstärke der Instrumente anpassen und ggf. noch ein wenig nachjustieren.

Bei einer Musikanlage sollte der gesamte Raum genutzt werden. Vor allem Bassanlagen sollten nicht auf dem Boden stehen und wenn möglich auf Sand gebettet werden. Auf Ohrenhöhe ist die beste Höhe für Boxen und auch Bassboxen. Das verbessert die Wahrnehmung des Klangs.

Wenn dann noch Platz im Raum ist, kann man dazu übergehen, Möbel unterzubringen. Stühle, vielleicht eine Couch und ein Schreibtisch reicht in der Regel aus.

Möglichkeiten der Schalldämfung

Von vielen Proberäumen kleiner Garagenbands kennt man die gute alte Eierverpackung an den Wänden. Tatsächlich spielt eine gute Schalldämfung eine große Rolle. Gut eignet sich hierfür auch Schaumstoff oder PU-Schaum. Dieser lässt sich auch gut an den Wänden anbringen. Gerade in Wohnungen ist eine gute Dämmung wichtig.

Fazit zum Musikraum

Ein gutes Musikzimmer muss geplant sein. Es gibt viel zu beachten damit der Sound nicht verzerrt wird oder nicht zu viel Lärm nach außen und innen dringt. Hinzu kommt, dass der Raum genügend Platz haben muss, damit der Musikerraum kein Alptraum wird. Baut man sich ein Haus, ist die Überlegung vor allem dahingehend, ob es ein Fertighaus oder ein individuell geplantes Haus ist. Gerade bei ersteren, muss man sich bei der Anbieter Auswahl des Fertighauses im Klaren sein, dass nicht alle Firmen auf deartige individuelle Anfragen flexibel reagieren können. Ein Fertighaus Unternehmen, das sich beim  Bau von Musikzimmern sehr flexibel gezeigt hat ist Kampa Haus.

Generell bleibt festzuhalten, dass ein gut geplantes Musikzimmer für lange Zeit Freunde bereiten kann. Daher sollte man sich hier intensiv mit der Idee und der Planung auseinandersetzen, so dass man es, einmal fertig, auch vollstens genießen kann.

Musik und Schwangerschaft

Schwangere Frauen und Musik – Das sollte man wissen

Sie haben gehört, dass das Hören von Musik während der Schwangerschaft Ihr Baby in der Gebärmutter intelligenter macht. Oder Sie haben vielleicht Berichte gefunden, die darauf hindeuten, dass sich der Fötus besser entwickeln kann, um die Musik besser zu verstehen, oder sogar ein Talent für die Aufnahme von Musikinstrumenten erwerben kann. Wahrheit oder Mythen? Lasst es uns herausfinden:

Nun, ich schätze, das erste, was wir herauszufinden versuchen sollten, reagiert ein Fötus tatsächlich auf Geräusche? Discovery Channel veröffentlicht ein Video auf Youtube, das zeigt, wie ein ungeborenes Kind auf Popmusik reagiert, die ihm vorgespielt wird, indem es seine Herzfrequenz und Mimik durch Ultraschall überwacht.

Und beliebte Baby-Websiten sagen auch, dass ein Baby im Mutterleib Geräusche von außerhalb der Gebärmutter hören kann. Und, ja – das glaube ich auch!

Giselle E. Whitwell, von Birth Pyschology, ist eine Musik Therapeuthin und ihr Beitrag hebt einige Punkte hervor.

  1. Zunächst hört und reagiert der Fötus auf einen Schallimpuls, der etwa 16 Wochen alt ist.
  2. Zweitens fand eine japanische Studie mit schwangeren Frauen, die in der Nähe des Flughafens Osaka lebten, heraus, dass sie kleinere Babys zur Welt brachten und eine höhere Frühgeburten Rate hatten.
  3. Drittens kann chronischer Lärm auch mit Geburtsschäden verbunden sein.
  4. Viertens reagierten Föten, die während der Schwangerschaft der TV-Soap-Opernmusik ausgesetzt waren, mit fokussierter und begeisterter Aufmerksamkeit auf diese Musik nach der Geburt – ein Beweis für das Langzeitgedächtnis.

Wir sollten jedoch beachten, dass wir aus ihrem Artikel bestenfalls ableiten können, dass Geräusche den Fötus betreffen, aber es gibt keinen positiven Zusammenhang zwischen Musik und der Intelligenz oder musikalischen Fähigkeit eines Kindes.

BabyCenter.com behauptet, dass keine Studie die Idee unterstützt, dass das Abspielen von Musik, wenn sich Ihr Baby im Mutterleib befindet, es intelligenter macht; und wenn Sie Musik für Ihr ungeborenes Baby abspielen wollen, spielen Sie sie ab, weil Sie sie genießen, nicht weil Sie versuchen, das zukünftige Kind intelligenter zu machen.

Denn wenn eine werdende Mutter beruhigende Musik hört, entspannt sie sich, und das selbst ist für das Wachstum des Babys von Vorteil.

Als Eltern wollen wir das Beste für unsere Kinder tun, sie versorgen und sie glücklich sehen – das gilt auch für das Ungeborene. Auch wenn es keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass Musik die positive Entwicklung der Intelligenz oder der musikalischen Talente des Babys fördert, schadet es nicht, während der Schwangerschaft tatsächlich eine schöne Musik zu spielen, damit das Baby sie hören kann. Nun, zumindest wissen wir, dass “schlechte Geräusche” das Baby negativ beeinflussen.

Was sind dann “gute Sounds” fürs Baby? Es gibt einige Hinweise darauf, dass sanfte Musik, wie ruhige, klassische Musik und Naturgeräusche, eine beruhigende Wirkung auf das Baby haben – die oft nach der Geburt andauert. Viele Babys werden durch die gleiche leise Musik, die sie während der Schwangerschaft gehört haben, beruhigt und erkennen den Rhythmus.

Und mehrere Studien haben die Fähigkeit des Neugeborenen bewiesen, bestimmte Musikauswahlen zu erkennen, die während der Schwangerschaft gespielt wurden. Es gibt auch viele Musik-CDs und Listen mit pränataler Musik, die für werdende Mütter bestimmt sind, und sie alle haben einige gemeinsame Merkmale. Die Musik ist immer leise, sanft und beruhigend. Es handelt sich meist um Klavier- oder Kammermusik. Und immer ist sie klassisch. Mozart für Schwangere ist eine gute Wahl!

Achten Sie darauf, dass die Musik auf einem für das Baby angenehmen Lautstärke Niveau abgespielt wird, und beachten Sie, dass das Fruchtwasser den Klang gut leitet!

10 Tipps zum Gitarren lernen

Meine 10 besten Tipps um die Gitarre zu erlernen

1. Langsam und gleichmäßig

Als ich anfing, Gitarre zu spielen, war ich bereit für ein Nachtwunder. Ich hatte meine Gitarre, ich hatte meinen Verstärker, ich hatte meine Gung-Ho-Haltung. Warum sollte ich nicht sofort unglaublich sein? Oh ja, weil es eine Fähigkeit ist, die man im Laufe der Zeit gelernt hat, genau wie alles andere. Zu dieser Zeit, in meiner gitarrenspielenden Kindheit, erhielt ich einige gute Ratschläge: Anstatt durch das Training zu eilen, ist es besser, langsamer zu werden, sich Zeit zu nehmen, die Grundlagen zu lernen und erst dann weiterzumachen, wenn man bereit ist.

2. Einen Plan erstellen

Und bleib dabei. Es hilft wirklich. Ich habe das definitiv erst gegen Ende des Spiels getan, aber ich bin froh, dass ich es schließlich getan habe! Deine Ziele können einfach sein, wie “5 neue Dur-Akkorde bis zum Ende des Monats lernen” oder “jeden Monat einen neuen Song spielen lernen”. Der beste Teil ist, wenn man auf seine bisherigen Ziele zurückblickt, kann man sehen, wie weit man tatsächlich gekommen ist. Was ist die bessere Motivation, wenn man sieht, dass man seine Ziele erreicht? Auch die Motivation spielt eine Rolle. Ich wollte anfangs nur spielen, weil Mädchen Gitarrenspieler attraktiv finden. Mit der Zeit habe ich aber eine tiefergehende Motivation gefunden, die mir erlaubt hat, systematischer zu lernen.

Gitarren Spieler

3. Der Unterricht ist entscheidend

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Gitarrenlernen anzugehen. Das erste ist, blind in die Dunkelheit zu gehen und sich selbst Akkorde und den Rest beizubringen. Du wirst auf dem Weg dorthin einige Fertigkeiten vermissen, die einige wichtige Löcher in deiner Fertigkeitsbibliothek hinterlassen. Der zweite (bessere) Ansatz besteht darin, einen Lehrer oder eine Online-Schule (ahem, TrueFire, ahem) zu finden, Unterricht zu nehmen und für die Verbesserung Ihrer Fähigkeiten verantwortlich zu sein. Ich werde das nur hier hinlegen: TrueFire bietet eine Vielzahl von Gitarrenanfängerkursen für alle Musikrichtungen. Mit Top-Lehrern würdest du dir selbst einen Gefallen tun, indem du hier beginnst.

4. Zuerst sind wir alle schlecht

Natürlich spreche ich ausschließlich von hässlichen Gitarrenspieltechniken. Es versteht sich von selbst, dass wir alle unglaublich schöne Babys waren. Wenn du deinen ersten Akkord, dein erstes Lied, dein erstes Schlagzeugmuster lernst, wird es hässlich klingen. Aber hässlich ist gut. Hässlich ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist: “eh.” Der dritte Schritt ist: “Wow, Mann, du hast geübt!”. Es hilft, sich daran zu erinnern, dass alles, was heute fantastisch klingt, einmal sehr, sehr hässlich war. Behalte das im Hinterkopf und es wird dir helfen, motiviert zu bleiben, während du gehst!

5. Häng mit Musikern rum, die besser sind als du.

Als ich anfing, Gitarre zu spielen, übte ich ganz allein. Und für meine eigenen Maßstäbe war ich unglaublich. Erst als ich anfing, mit Freunden zu jammen, begann ich zu sehen, wie viel mehr ich noch lernen musste. Das ist aber eine gute Sache. Mit jemandem zu spielen, der besser ist als du, wird dich super motivieren, weiter zu lernen. Du wirst sehen, wie sie Dinge tun, an die du nie gedacht hast. Und wenn du Glück hast, werden dir die erfahreneren Freunde auf deiner Gitarrenlernreise helfen. Vielleicht musst du ihnen Pizza kaufen, aber das ist ein leicht zu zahlender Preis.

6. Erfahren Sie, wann Sie es einen Tag lang beenden können.

Ich erinnere mich, wie ich stundenlang ohne Erfolg an einer Akkordfolge oder einem Strumming-Pattern festgehalten habe. Erst später in meinen Gitarrenspieltagen lernte ich einen wirklich wichtigen Ratschlag: Wenn du dein Gehirn stundenlang getötet hast und es einfach nicht passiert, dann lass es für heute sein. Lassen Sie Gehirn und Körper für die Nacht zusammen vom Kampfstück weggehen. Die Chancen stehen gut, dass du am Vortag mit der Figur zu kämpfen hattest, mit der du am nächsten Tag einwandfrei spielen kannst. Manchmal braucht dein Gehirn nur ein wenig Zeit, um Dinge aufzunehmen.

7. Deine Fingerknochen werden wehtun.

Tatsache ist: Deine Finger werden eine Weile schmerzen, wenn du zum ersten Mal spielst. Dies geschieht aus mehreren Gründen. Ein Grund dafür ist, dass Anfänger dazu neigen, zu stark auf die Saiten zu drücken. Ein weiterer Grund ist, dass die Aktion der Gitarre zu hoch sein könnte (Aktion = der Abstand der Saiten zum Griffbrett). Aber, der Hauptgrund für Schwielen ist, dass es ein Übergangsritual ist, es passiert einfach, es bedeutet, dass du ein Gitarrist bist. Willkommen im Club! Zu viele Anfänger-Gitarristen hören auf zu spielen, weil ihre Finger schmerzen. Aber nicht aufgeben! Der Schmerz verschwindet, sobald deine Finger Hornhaut haben. Einfach weiter klimpern und du wirst froh sein, dass du dabei geblieben bist.

8. Halten Sie es zunächst einfach.

Wenn Sie die Grundlagen erlernen und ein Fundament bauen, brauchen Sie nicht jedes Pedal, das jemals hergestellt wurde. Ich weiß, dass es verlockend ist, aber das Hinzufügen von Glocken und Pfeifen direkt aus der Schlacht könnte dich von dem ablenken, was du wirklich lernen musst. Vertrauen Sie mir, Pedale und Zubehör sind super lustig und sollten irgendwann in Ihr Inventar aufgenommen werden. Aber wenn Sie zum ersten Mal anfangen, brauchen Sie nur eine anständige Gitarre. Natürlich, wenn Sie das Geld haben, sind einige andere gute Investitionen ein Stimmgerät, ein Metronom, ein Verstärker und Auswahlen.

9. Spiele, was du willst, wie das, was du spielst.

Die Chancen stehen gut, dass Sie Gitarre lernen, weil Sie von einem Musiker oder Musikstil inspiriert wurden. Nun, wenn du an dem Punkt angelangt bist, an dem du einige Akkorde unter deinem Gürtel hast und bereit bist, einige Songs zu covern, bleib bei der Musik, die dich dazu gebracht hat, überhaupt erst mit dem Spielen beginnen zu wollen. Für mich war das Blues Traveler. Ich habe einen Haufen Blues Traveler Songs auf Klavier und Gitarre gelernt. Ich habe wirklich die ganze Musik, die ich liebte, gelernt und gleichzeitig meine persönliche Akkordbibliothek wie verrückt erweitert!

Eine gute Methode, um sich selbst zu überprüfen, und auch Spaß an den eigenen Lieblingssongs zu haben, ist es, die Gitarre am PC aufnehmen zu lassen um so sein eigenes Spiel im Nachhinein nochmal anzuhören. Auch kann man diese Datei dann mit Freunden teilen oder jemand anderen vorspielen. Im nachfolgenden Video zeigen wir, wie leicht es ist den Sound am PC aufzunehmen.

10. Gib nicht auf!

Um es kurz zusammenzufassen: Zuerst wird alles hässlich klingen. Deine Finger werden wehtun. Du wirst nicht über Nacht ein Erfolg werden. Du wirst feststellen, dass andere viel besser sein werden als du. Der Schlüssel ist, sich von nichts davon aufhalten zu lassen! Das sind nur Hürden, mehr nicht. Wenn du weitermachen kannst, wirst du es nie bereuen. Wege zu finden, motiviert zu bleiben, neue Künstler zu entdecken und Unterricht zu nehmen, wird dich stark machen. Wenn Sie sich jemals in einer Brunft befinden, wechseln Sie die Dinge, indem Sie einen neuen Stil lernen. Bei TrueFire werden Ihnen nie die Genres ausgehen, die Sie lernen können. Also hängt mit uns zusammen, haltet den Kopf oben und macht weiter! Du wirst im Handumdrehen ein Rockstar sein. Denn auch die größten Musiker haben mal klein angefangen!

Klassiche Musik und Computer

Veränderung und Gefahren der Musik durch neue Technologien

Die Musik verändert sich. Das ist für jeden leicht zu erkennen, die meisten Menschen über einem bestimmten Alter haben den Aufstieg der elektronischen Musik mit gemischten Emotionen bemerkt. Auch ältere Musiker und Fans können sich an die steigende Popularität der elektrischen Musik erinnern. Die Wahrheit ist, dass sich die Musik immer wieder verändert hat. Wenn die Musik es nicht täte, würden wir immer noch Musik machen, indem wir Stöcke gegen Steine und Stämme schlagen.

Plattenspieler am Laptop angeschlossen

Aber das bedeutet nicht, dass Veränderungen nicht kritisiert werden darf, obwohl es eine gewisse Demut fordert.

Wenn Sie das Radio einschalten, werden Sie feststellen, dass immer mehr Musik mit virtuellen Instrumenten gemacht wird oder mit Musiksoftware stark verzerrt wird. Das ist es, wovon wir sprechen: Musik, die mit Computern gemacht wird, versus Musik, die mit Wind, Trommeln und Streichern gemacht wird. Selbst wenn die Instrumente Strom verbrauchen, werden wir sie immer noch als klassisch betrachten, da selbst der treueste Fan der Akustikgitarre eher eine E-Gitarre spielen wird als ein Computerprogramm, das den Gitarrensound nachbildet, ohne eine einzige Saite zu verwenden.

Elektronische Musik ist auf dem Vormarsch, aber wird sie klassische Instrumente ersetzen?

Die kurze Antwort ist nein, und selbst elektronische Musiker werden Ihnen das sagen. Die lange Antwort ist da schon etwas komplizierter.

Verschwommene Grenzen

  1. Bei der Diskussion über den “Kampf” zwischen virtuellen und physischen Instrumenten ist es wichtig zu beachten, dass die Grenzen nicht so klar sind, wie sie erscheinen mögen. Die meisten Leute werden argumentieren, dass eine physische Tastatur menschlicher ist, weil sie tatsächlich auf die menschliche Berührung reagiert. Aber was ist mit MIDI-Keyboards, die wie traditionelle Klaviere gespielt werden? Der Input ist so menschlich wie eh und je; der Unterschied besteht darin, wie die Musik produziert wird. Bei traditionellen Klavieren bewirkt die Taste, dass ein Hammer auf eine Saite trifft, die so schwingt, dass sie einen bestimmten Klang erzeugt. Das MIDI-Keyboard löst ein elektrisches Signal aus, das eine Kaskade neuer elektrischer Signale verursacht, die dazu führt, dass ein Lautsprecher eine Vibration durch die Luft sendet. Der Anfang und das Ende des Prozesses sind fast gleich, es sind nur die Schritte in der Mitte, die den Unterschied machen.
  2. Am Ende ist Musik eine Schallwellen, die durch die Luft geschickt werden. Wenn man sich nur die Wellen selbst ansieht, ist es fast unmöglich zu sagen, ob sie von einem echten Instrument oder einer elektronischen Quelle stammen. Dennoch ist zu beachten, dass selbst die besten Lautsprecher Schwierigkeiten haben, den genauen Klang von hochwertigen Musikinstrumenten wiederzugeben. Der Amateur mag Schwierigkeiten haben, den Unterschied zu erkennen, aber fast jeder kann den Unterschied spüren.
  3. Die Linien sind verschwommen, aber es gibt immer noch Unterschiede. Das ist es, was die Musikwelt so interessant macht, die Vielfalt der Musikinstrumente ermöglicht die erstaunliche Vielfalt der Musikrichtungen, die wir heute alle genießen können. Und doch, obwohl es Unterschiede gibt, werden sie oft überbewertet. Es gibt noch viele Überschneidungen.

Die Vorteile der klassischen Instrumente

Die Linien zwischen virtuellen Instrumenten und akustischen Instrumenten verschwimmen. Die meiste populäre Musik wird heute komplett mit Computern oder mit Hilfe von Computern produziert. Welche Vorteile bieten also klassische Instrumente?
Wir haben bereits den ersten Grund angesprochen: Klassische Instrumente sind taktil. Selbst die anspruchsvollsten akustischen Instrumente machen Musik nach den ältesten Methoden des Musizierens.

Es gibt Luft, die durch Rohre bläst, Perkussionen, die Luft in Schwingungen versetzen, und Saiten, die vibrieren, um Klänge freizusetzen. Klarinetten, Trommeln und Celli erinnern alle an die Zeit, als der Mensch mit Schilf, hohlen Stämmen und Reben Musik machte. Diese Instrumente zu berühren bedeutet, die Hände auf die Musikgeschichte zu legen und Musik auf die gleiche grundlegende Weise zu produzieren, wie es Ihre alten Vorfahren einst taten. Dies ist ein roher, viszeraler Reiz, der an unseren Herzsträngen zerrt, noch bevor wir etwas von dieser Geschichte erfahren.

Es gibt auch den sozialen Charakter der klassischen Instrumente. Echte, elektronische Musiker können sich treffen und zusammenarbeiten. Aber wenn man sich populäre elektronische Musiker ansieht, wird man feststellen, dass sie oft allein auftreten, oder wenn sie zusammenarbeiten, stellen sie die gesamte Instrumentierung zur Verfügung, während jemand anderes den Gesang übernimmt.

Dies ist eine völlig legitime Art, Musik zu machen, aber es nimmt dem Kooperationsprozess etwas weg. Wenn man ein klassisches Instrument lernt, versteht man, dass man nicht alles selbst machen kann. Eine Rockband ist nicht dasselbe, wenn es nur ein Gitarrist oder Schlagzeuger ist, sie braucht verschiedene Musiker, um etwas Größeres als sich selbst zu schaffen.

Deshalb ist es hilfreich, Kinder zu ermutigen, klassische Instrumente zu lernen, auch wenn sie elektronische Musik lieben. Teil einer Band oder eines Orchesters zu sein, ist eine großartige Möglichkeit, Teamfähigkeiten zu erlernen und Freunde zu finden. Wenn elektronische Musiker wie Boxer sind, die allein in den Ring steigen, dann sind klassische Musiker wie Mitglieder eines Sportvereins. Kein Spieler kann das alles alleine schaffen. Das ist eine der Lektionen, die Sie beim Spielen eines klassischen Instruments lernen.

Synergie Effekte nutzen

Es ist leicht zu glauben, dass elektronische und klassische Musik völlig gegensätzlich sind, aber das ist nicht der Fall. Heute kreieren elektronische Musiker Musik mit Prinzipien und Terminologien, die in der klassischen Welt entwickelt wurden. Die Erstellung elektronischer Musik erfordert oft den Einsatz von Controllern, die wie Keyboards aussehen und funktionieren, so dass viele der besten elektronischen Musiker auch Klavier spielen können.

Equalizer mit bunten Farben

Tatsächlich haben die meisten Elektronikmusiker begonnen, mit klassischen Instrumenten zu spielen und das Gelernte in die digitale Welt zu übertragen. Wenn Sie die meisten Musiker fragen, werden sie Ihnen sagen, dass die beiden Formen des Musizierens wirklich komplementär und nicht wettbewerbsfähig sind.

Ausblick in die weitere Zukunft

Es ist kein Geheimnis, dass das computergestützte Musizieren den Anteil der Musik, der mit traditionellen Mitteln gemacht wird, reduziert hat. Das bedeutet aber nicht, dass klassische Instrumente auf dem Weg nach draußen sind! Sogar viele der beliebtesten elektronischen Musiker verwenden Samples von klassischen Instrumenten, um ihre Songs zu machen. Heute lernen und benutzen mehr Menschen klassische Instrumente als an jedem anderen Punkt der Weltgeschichte.

Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie die Zukunft der Musik aussehen wird. Es kann sein, dass die Popmusik noch computerisierter wird, oder es könnte sein, dass traditionellere Methoden des Musizierens die Popwelt zurückerobern werden. Was wir mit Zuversicht sagen können, ist, dass es keinen Grund zu der Annahme gibt, dass klassische Instrumente jemals ganz verschwinden werden. Sicher, heute kann man zu Hause sitzen und eine qualitativ hochwertige Aufnahme von fast jeder Beethoven-Sinfonie genießen, aber auch Hunderte von Jahren nach ihrer Entstehung reisen die Menschen immer noch in die Konzertsäle, um sie aufsteigen zu hören.

Traditionelle Instrumente mögen nicht mehr so dominant sein wie früher, aber sie sprechen uns immer noch auf einer tiefen Ebene an. Jeder Musiker, der sowohl mit traditionellen Instrumenten als auch mit Musikproduktionsprogrammen gearbeitet hat, wird Ihnen sagen, dass es einen großen Unterschied zwischen beiden gibt. Physische Instrumente sprechen zu etwas tief in jedem von uns. Das Gefühl ihres Gewichtes in unseren Händen, ihre Schwingungen, die durch unseren Körper pulsieren, die perfekt unvollkommenen Klänge, die sie erzeugen. Das sind die Dinge, die kein Computerprogramm ersetzen kann.