Robert Aitken, Flöte

Der weltberühmte Flötist, Komponist und Dirigent Robert Aitken ist Träger des höchsten Ordens von Canada und ist "Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres" (Frankreich). Er war viele Jahre Soloflötist in Vencouver und Toronto und begann ab 1970 eine internationale Solistenkarriere, die ihn in alle Musikzentren der Welt führte. Studiert hatte Aitken u. a. auch mit Marcel Moyse, Jean-Pierre Rampal und Severino Gazzeloni. Mehr als 40 CD's zeugen von seiner großen Vituosität. John Cage, George Crumb, Elliott Carter,l Toru Takemitsu und viele andere Komponisten widmeten ihm ihre Werke.
Von 1988 bis 2004 war Robert Aitken Professor für Flöte an der Hochschule für Musik in Freiburg i. Br., und damit der Nachfolger von Auréle Nicolet. Viele seiner Studenten haben Positionen in den großen Orchestern in der gesamten Welt. 2003 erlangte er die lebenslange Mitgliedschaft der "National Flute Association" USA. 2009 wurde Aitken Canadas größter Kunstpreis verliehen, der renommierte "Walter Carsen Prize".
Als Komponist unterrichtet er an der Universität von Toronto. Seine Kompositionen sind bei UE, Ricordi, Salabert, und Peer Music verlegt. Robert Aitken ist Direktor des "New Music Concerts Canada" seit dessen Gründung 1971.

Ingo Goritzki, Oboe

Ingo Goritzki, gebürtiger Berliner, studierte Oboe bei Helmut Winschermann und Klavier bei Klaus Schilde an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold. Ein Studienjahr in Paris als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Kurse bei Pablo Casals und Sándor Végh in Zermatt erweiterten seine musikalische Bildung.
Mehrfach ausgezeichnet bei nationalen und internationalen Wettbewerben (Birmingham, Prag und Genf) war Ingo Goritzki zunächst Solo-Oboist im Symphonieorchester Basel (Schweiz) und später im Radio-Sinfonieorchester Frankfurt/M..
Nach über zehnjähriger Orchestertätigkeit übernahm er eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover, ehe er einem Ruf an die Stuttgarter Musikhochschule folgte.
Ingo Goritzki musiziert mit der Stuttgarter Bläserakademie und dem Ensemble Villa Musica. Als Solist ist er mit zahlreichen Orchestern des In- und Auslands, sowie bei internationalen Festivals wie Oregon-Bach (USA), Kusatsu und Affinis (JAPAN), Isang Yun Festival (KOREA), Crusell Festival (FINNLAND), Ticino Musica (SCHWEIZ), Berliner Festwochen und Schleswig-Holstein aufgetreten. Ingo Goritzki ist Mitbegründer der Musikalischen Akademie Stuttgart und künstlerischer Leiter des Klassik-Festivals "Sommersprossen" in Rottweil. Seine pädagogischen Erfahrungen vermittelt er regelmäßig bei Veranstaltungen der Internationalen Bach-Akademie Stuttgart und der Landesstiftung Villa Musica, sowie auf Meisterkursen in aller Welt.

Reiner Wehle, Klarinette

Reiner Wehle absolvierte seine Studien in Hannover bei Hans Deinzer und in Paris bei Guy Deplus. 1979 gewann er den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Nach fünfjähriger Tätigkeit bei den Münchner Philharmonikern wurde Reiner Wehle 1985 erster Soloklarinettist des NDR in Hannover. Daneben pflegt er eine umfangreiche Tätigkeit als Kammermusiker. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in die ganze Welt, u.a. als Mitglied des Quintett Chalumeaux, des Trio Di Clarone, des Bläserensemble Sabine Meyer und der Bläsersolisten Hannover. Er spielte zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen ein. Seit 1992 hat er - gemeinsam mit seiner Frau Sabine Meyer - eine Professur an der Musikhochschule Lübeck.

Thomas Brandis, Violine

Thomas Brandis ist einer der bekanntesten Musiker in Deutschland. Nach dem Violinstudium in Hamburg und London (bei Max Rostal) wurde er nach Konzertmeistertätigkeit in Hamburg 1962 erster Konzertmeister des "Berliner Philharmonischen Orchesters". Er ist mit so bedeutenden Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Georg Solti, Eugen Jochum, Hans Schmidt-Isserstedt, Klaus Tenstaedt u.v.a. als Solist aufgetreten. Er war Mitglied bei den "Philharmonischen Solisten Berlin" und begründete 1976 das international renommierte "Brandis-Quartett", das bei nahezu allen großen Festivals in Europa, Japan und Südamerika aufgetreten ist. Zahlreiche Schallplatten- und CD-Einspielungen bezeugen den Umfang des Repertoires von Thomas Brandis. Er ist Mitglied der "Villa Musica" in Mainz und spielt daneben mit prominenten Musikern in verschiedenen Besetzungen Kammermusik. 1983 wurde er Professor für Violine an der "Hochschule der Künste Berlin", er gibt Meisterkurse in der ganzen Welt und ist häufiger Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Barbara Westphal, Viola

Barbara Westphal studierte in London und New York bei Itzhak Perlman und Michael Tree. Sie ist Preisträgerin des ARD-Wettbewerbes in München, des Internationalen Streichquartett-Wettbewerbes in Colmar, und Busch-Preisträgerin. Regelmäßig gastiert sie als Solistin und Kammermusikerin in Europa, den USA und Südamerika. Es liegen zahlreiche CD-Einspielungen von Frau Westphal vor. Im Februar 2000 erschienen die sechs Suiten von J.S. Bach bei der Firma Bridge Records. In Kürze erscheint die nächste CD mit Werken von Vieuxtemps, Clarke und Enesco. 1997 gründete sie zusammen mit Ani Kavafian und Gustav Rivinius das Trio DaSalo.
Barbara Westphal hält Meisterkurse in Europa und den USA. Seit 1989 ist sie Professorin an der Musikhochschule Lübeck. Ihre Schüler sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und wurden bei Orchestern im In- und Ausland engagiert.

Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello

Wolfgang Emanuel Schmidt konnte schon während seines Studiums bei David Geringas und Aldo Parisot bei zahlreichen Wettbewerben auf sich aufmerksam machen: So verlieh ihm beim Internationalen Rostropovitch-Wettbewerb die Jury unter dem Vorsitz von Mstislav Rostropovitch den Grand Prix de la Ville de Paris und zusätzlich den Preis für zeitgenössische Musik. Zudem gewann er den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und den 1. Preis beim International Australasian Cello Competition in Neuseeland. Er ist Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau sowie des International Leonrad Rose Cello Competition in den USA.
Seitdem konzertierte Wolfgang Emanuel Schmidt in Europa, Rußland und den USA als Solist mit renommiertesten Orchestern.
Intensiv widmet sich Wolfgang Emanuel Schmidt auch der Kammermusik, wo er mit bedeutenden Künstlern wie Lang Lang, Emanuel Ax, Gil Shaham, Nikolaj Znaider, Leonidas Kavakos, Kyoko Takezawa, Miriam Fried, David Shifrin und Edgar Meyer auftrat. Zudem war er Mitglied der Chamber Music Society Two of Lincoln Center in New York. Zudem bildet er mit Jens Peter Maintz das Cello-Duo "Cello Duello". Er ist Professor für Violoncello an der Musikhochschule in Weimar.
Wolfgang Emanuel Schmidt spielt auf einem Violoncello von Matteo Gofriller aus dem ehemaligen Besitz von Hugo Becker.

Klaus Stoppel, Kammermusik

Klaus Stoppel gehört heute zu den gesuchten und vielbeschäftigen Kammermusikern und Solisten seiner Generation. Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen mit bedeutenden Partnern und Dirigenten belegen seine musikalische Vielfalt, auch in der "Neuen Musik". Er studierte in Hamburg bei Heinrich Schüchner und hatte anschließend die Möglichkeit, umfassend mit dem berühmten französischen Cellisten Pierre Fournier zu arbeiten. Hier erwarb er seinen besonderen Stil.
1972 wurde Klaus Stoppel zum jüngsten Mitglied des "Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg" gewählt und ist diesem Klangkörper bis heute verbunden. Ebenso gehörte er für einige Jahre dem "Bayreuther-Festspielorchester" an.
Seine internationale Konzerttätigkeit begann 1975. Bis heute war und ist er regelmäßiger Gast bei vielen Festivals in Europa, Japan, Israel und den USA.
Zu seinen Kammermusikpartnern gehörten: Aurèle Nicolet, Norbert Brainin, Friedrich Wührer, BrunoCanino, Helmut Lachenmann, Daniel Hope u.a. Als Professor für Violoncello unterrichtet er an der "Musikhochschule Lübeck".